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Letzte Änderung
12.02.2010

Baugrundbeschaffenheit

 Bei der Gründung / Erstellung der Bodenplatte des Hauses können vorher nicht sichtbare Baugrundeigenschaften zu erschreckend hohen Gründungskosten führen. Diese werden oftmals erst durch eine vom Bauträger erstellte Baugrunduntersuchung ermittelt und stellen den unvorbereiteten Bauherren vor ein schwerwiegendes finanzielles Problem. Bei dem Auftreten von so genannten Torflinsen oder Torfnestern kann es möglich sein, dass eine Pfahlgründung von Nöten ist, um dem Haus später einen gesicherten Stand zu gewährleisten. Hierbei kommen sehr schnell fünfstellige Beträge zusätzlich auf den Bauherren zu. Um dieses Risiko schon beim Kauf zu minimieren, sollte man darauf bestehen noch vor Abschluss des Kaufvertrages eine Baugrundanalyse auf eigene Kosten erstellen zu lassen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man bei den Einschlägigen größeren Instituten für Baugrunduntersuchungen bei der Angebotsnachfrage meist gleich das komplette "Rund-um-Sorglos" Programm inkl. chemischer Untersuchung angeboten bekommt. Dies hat natürlich zur Folge, dass der Preis auch dementsprechend hoch ist. Um aber nur der Frage nachzugehen, wie der Baugrund hinsichtlich seiner Beschaffenheit aussieht reicht für ein Einfamilienhaus im Normalfall ein normales Schichtenverzeichnis mit 2 Bohrungen a ca. 6m Tiefe aus. Daher einfach mal nach den Kosten zur Erstellung eines Schichtenverzeichnisses fragen. Diese werden auch von Brunnenbauern erstellt und sind preislich weit unter der kompletten Bodenanalyse anzusiedeln. Damit hat man schon einmal Aufschluss darüber, wie sich die einzelnen Bodenschichten zusammensetzten und kann mit ziemlicher Sicherheit auf Torflinsen oder Torfnestern Rückschlüsse ziehen.

Anmerkung:
Ich finde es sehr beruhigend, dass die Viebrockhaus GmbH sogar ein kostenloses Rücktrittsrecht in Ihren Werksverträgen bei Gründungsmehrkosten von über 5 % der Bausumme einräumt.






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