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Letzte Änderung
14.10.2008

21. August 2006 - Fernsehen mit Hindernissen

So ungefähr kann man unseren Kampf mit dem Thema Fernsehanschluss betiteln. Der Ursprung unserer Überlegung über einen vernünftigen Fernsehempfang war das terrestrische Digitalfernsehen DVB-T. Einfach, unkompliziert und dennoch genügend Sender zum Glücklich-Sein. Doch nach kurzer Recherche im Internet stellten sich die ersten Bedenken mit der Empfangbarkeit ein. Wir liegen mit unserem neuen Wohnort genau in einem Bereich, der sich bei der Empfangbarkeit zwischen Zimmerantenne und Außenantenne bewegt. Um einen genaueren Aufschluss über Stärke des Sendesignals zu bekommen, hatte ich kurzer Hand meinen Laptop eingepackt und Vorort eine „Messung" mit einer passiven Stabantenne gemacht. Das Sendesignal ist selbst bei schönem Wetter für eine Zimmerantenne absolut nicht stark genug.

Somit käme dann nur noch eine Unterdach Richtantenne in Frage. Da uns diese Möglichkeit aber einiges unseres Spitzbodenplatzes gekostet hätte, haben wir uns kurzer Hand für einen Anschluss über Kabel-Deutschland entschlossen. Das hätte auch den Vorteil, einen Kabelanschluss ins Haus gelegt zu bekommen. Dann kann man sich auch nach einem Jahr immer noch umentscheiden und hätte wenigstens schon Kabel im Haus.

Doch den Anruf bei der Kabel-Deutschland Hotline hätte ich mir auch schenken können. Auf meine Nachfrage nach einem Neuanschluss für unser Haus, bekam ich nur die Auskunft, dass diese Haus/Grundstück nicht im Kabelnetz gelistet ist und somit auch keine Kabelempfang möglich sei. Naja, es ist schon klar, dass unser nicht vorhandenes Haus noch keinen Kabelanschluss besitzen kann. Aus diesem Grund erfolgte ja schließlich auch der Anruf zwecks Anschluss. Laut Auskunft von Kabel-Deutschland müssen wir halt so lange warten bis ein Kabelanschluss vorliegt, um angeschlossen zu werden. Etwas Paradox, oder ? Egal, die haben einen potenziellen Kunden weniger und wir haben nur noch die Möglichkeit uns eine Schüssel auf das Dach zu setzen.

Gerade diese Schüssel wollten wir am Anfang nicht auf unserem Dach haben. Da uns aber nichts anderes übrig bleibt, müssen wir uns mit der Situation abfinden. Bleibt nur noch das Problem mit der Dachmontage. Wir hatten extra bei der Bemusterung angegeben, dass wir keine Durchleitungspfanne für eine Satelliten-Antenne brauchen. Hilft alles nichts, ein kurzer Anruf bei unserem Rohbauleiter Hr.Löhden und schon ist sie bestellt. Wir hoffen nur, es müssen nicht wieder alle möglichen Dokumente wie z.B. Zahlungsplan, Bemusterungsliste und Festpreisangebot erneut erstellt werden. Bei der Gelegenheit hatte ich gleich Hr.Löhden darum gebeten das Ausstiegsfenster für den Schornsteinfeger auf die Südseite des Daches legen zu lassen. Damit hätten wir die Möglichkeit, dieses Fenster zur Montage und Wartung der SAT-Antenne nutzen zu können. Der Schornstein sitzt ja glücklicher Weise ziemlich mittig auf der Firstlinie, so dass es dem Schornsteinfeger egal sein sollte, ob er auf der Nord oder Südseite des Daches zum Schornstein gelangen kann. Hr.Löhden sagte uns zu, sich darum zu kümmern. Wunderbar wenigsten das klappt reibungslos! Ein großes Dankeschön von den Unentschlossenen auf der Suche nach dem perfektem Empfang :)

Nachtrag: Wie uns eine Leserin des Bautagebuches berichtet, ist das Gesamte Neubaugebiet Osterbülte zurzeit nicht für eine Erschließung durch Kabel-Deutschland vorgesehen.



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